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7. Dezember 2018

Abschluss Halskette 'Quintessenz' Verpackung



Und zu guter letzt noch die Verpackung. Auf die ich zugegebener Maßen auch ziemlich stolz bin! :D
Denn sie spielt die ersten 2 Minuten von Oblivion, welches Lied auch auf dem Crack the Skye Album von Mastodon zu hören ist. Die Musik startet sobald man die Verpackung öffnet durch den eingebauten Lichtsensor.
War eine kleine Spielerei von mir und ich fand es passend zu dem Gesamtkonzept. Hat echt Spaß gemacht diese Schachtel zu bauen, obwohl ich normalerweise Papierbasteln überhaupt nicht leiden kann :D

Die Verpackung selbst besteht aus Foamboard und schwarzer Graupappe. Sie ist innen mit Styrodur gepolstert und mit schwarzem Samt ausgekleidet auf den ich nochmal Pappe aufgelegt habe. Rechts in der Ecke, unter den zwei Kreisen, sind der Lichtsensor und der Lautsprecher eingebaut. Den wirren psycho Kreis habe ich händisch gezeichnet.

Alle weiteren Infos zu dem Schmuckstück habe ich bereits in den beiden vorherigen Posts Hier und Hier beschrieben. :)

Und jetzt Lautstärke aufgedreht für das Video! 
Die Musik stammt tatsächlich aus der Box, deswegen ist es etwas leise. Aber die Qualität ist tatsächlich live besser als gedacht.




14. August 2016

"Bärentöter"-Jäckchen 2.0 | Teil 2: Druck und Zuckerguss


Wie versprochen geht es hier weiter mit meinem kleinen mini Tutorial darüber, wie ich den MASTODON Druck hinten auf meine Jacke drauf bekommen habe, mit nichts weiter als meinen Händen! o.o
Ok, ok und Doppelseitigem Klebeband, Papier, Drucker, Skalpell, Lineal, Schneidematte, Schere, Pappe, Textilfarbe und einem Pinsel - mehr aber nicht!
Später erzähl ich dann noch ein bisschen was zum Zuckerguss.

Also, zu allererst habe ich mir den Mastodon Schriftzug in der gewünschten Größe ausgedruckt. Danach mit dem Doppelseitigem Klebeband von hinten über den Schriftzug geklebt, sodass jeder Buchstabe ausreichend bedeckt war, aber das Klebeband sollte nicht überlappen und sollte Kante an Kante liegen. Jetzt konnte ich vorsichtig mit einem scharfen Skalpell auf einer Schneidematte die Buchstaben ausschneiden ...M-A-S-T-O-D-O-N... .
Als das erledigt war habe ich ein Stück dicke Pappe in die Innenseite der Jacke gepackt und genau da platziert wo später der Schriftzug hin soll. Dadurch konnte ich die Jacke wesentlich gerader ziehen um die Schablone möglichst faltenfrei aufbringen zu können.


Ok jetzt wird es spannend, nun konnte ich vorsichtig auch den andere Teil des Doppelseitigen Klebebands, Buchstabe für Buchstabe ablösen und fest auf den Stoff drücken. 


Uiii und da kommt auch schon die Textilfarbe ins Spiel. Die Farbe ist echt perfekt dafür, denn sie ist von der Konsistenz her wie Acrylfarbe - also ein bisschen fester und lässt sich gut mit einem festen Borrrstenpinsel auftupfen.
Jetzt nur noch schön trocknen lassen, vorsichtig die Schablone abziehen und bäm da bäm fertig ist der Schriftzug auf der Jacke! Von dem ich leider nur ein Foto mit Zuckerguss habe, aber ich denke es ist durchaus erkennbar ;)


Von dem eigentlichen Auftragen mit Silikon habe ich leider keine Fotos gemacht, weil man dabei echt schnell arbeiten muss, bevor die Masse erstarrt und unbrauchbar wird. Das Silikon was ich verwendet habe war besonders schlimm, entweder zu lange dünn oder zu schnell fest - war etwas tricky mit dem Härter, den man dazu geben muss. Vorne sieht man auch ganz gut, dass es etwas zu lange flüssig war, da hier der Zuckerguss mehr gelaufen ist, als hinten. Insgesamt habe ich zwei Schichten Silikon aufgetragen und bin mit dem Ergebnis relativ zufrieden, wie gesagt vorne ist es leider etwas viel gelaufen, aber es gefällt mir immer besser :)
Ich habe erst mit der Rückseite angefangen und mir dafür ca. 100ml Silikon angemischt und mit einem Holzspatel aufgetragen und auch runterlaufen lassen, dass so tolle Nasen entstehen. Aushärten lassen und dann war schon die Vorderseite dran, gleiches Prinzip. Ganz zum Schluss habe ich noch eine dritte Schicht aufgetragen und diese über beide gleichmäßig verteilt und wieder etwas laufen lassen. Trocknen lassen und fertig!



Ganz schön viel Arbeit für eine Jacke, aber so ist das eben wenn man etwas Schönes haben will. Damit ist es aber noch nicht getan, denn die selbstgemachten Pins und Patches fehlen auch noch.. dazu gibt es wohl jetzt noch einen Teil, also beim nächsten Mal wisst ihr mehr :D

12. August 2016

"Bärentöter"-Jäckchen 2.0 | Teil 1: Wtf?


Ihr kennt das bestimmt - ihr habt irgendein Lieblingsteil von dem ihr euch einfach nicht trennen könnt, was aber nicht mehr passt oder ihr euch einfach nicht mehr so recht drin wohlfühlt aufgrund von Alter oder Neubesinnung. Wie auch immer :D


Mir geht es so mit meiner damals, mit 16 bis 20?! Jahren, heißgeliebten gelben Jacke. Die ich liebevoll "Bärentöter"-Jäckchen getauft habe, warum weiß ich auch nicht. Feststeht ich liebe das Teil immer noch auch wenn ich es nicht mehr trage und kann und will mich beim besten Willen nicht davon trennen.
Allein die Tatsache, dass ich mir den Stoff ausgesucht hatte und meine Mutter mir das Ding selbst genäht und an den Leib schneiderte und ich Stunden damit verbracht habe diese komischen Fussel da herzustellen, wird es mich niemals überkommen auch nur daran zu denken es wegzugeben.
Außerdem die mühsame Ansammlung von verschiedenen Patches und Ansteckallerlei - quasi die Trophäen Sammlung! :D

Nun bin ich wirklich schon seit Jahren auf der Suche nach einer adäquaten Alternative, denn dieser gelbe Bouclé Stoff geht für mich gar nicht mehr :D das hat zu meiner Trash-Punk-Alternativ-whatever Phase gepasst, aber jetzt brauch die Anni endlich ein neues Jäckchen :D


Also, bin ich schon seit gefühlt 100 Jahren auf der Suche nach einer Jacke, die sich als Basis meines Gesamtkunstwerkes würdig erweist - und um nicht wieder meiner Mutter mit so einer Aufgabe behelligen zu müssen :D


Also gut, vor ein paar Monaten habe ich mir dann mal ein paar Jacken bestellt und die Jeansjacke ist es geworden. Eigentlich wollte ich ja wieder so etwas blazerartiges, da ich das immer sehr cool fand die ganzen Pins auf dem Kragen zu verteilen, aber naja wenn es nichts Gutes gibt, dann gibt es nichts. Also Jeansjacke! Was ich dann gar nicht mehr so schlecht finde, weil ich mir eh schon längst mal etwas Metal "kuttenartiges" zulegen wollte. Ich schreibe "kuttenartig" weil ich diese übertriebenen Metal-Kutten, übertrieben finde, weil sie so mannsweibig daher kommen, ach verdammt ihr wisst schon! :D
Deshalb habe ich angefangen mir aus meiner gekauften Jeansjacke etwas zurecht zu bauen, was meinem Stil entspricht und metallig ist.
Und was ganz wichtig von Anfang an war, ich wollte pinken herunterlaufenden Zuckerguss auf der Jacke haben, der mir über die Schultern läuft! Ich brauch ja nicht mehr zu erwähnen das ich ein Faible für Zuckerguss habe ;)


Hier seht ihr mein erstes Testobjekt - ich habe ein Jeanshemd einfach mal mit Silikon Zuckerguss dekoriert, mir hat dann aber leider der Schnitt  überhaupt nicht mehr gefallen und auch der Fluss des Zuckergusses nicht, sodass es erst mal beiseite gelegt wurde.
War vielleicht auch etwas viel mit den angedeuteten Zuckerperlen, die ich auch deswegen erstmal bei der neuen Jacke weggelassen habe, bis mir eine "elegantere" Alternative einfällt ;)


Achja, damit es auch zum Metal Thema passt, kam als erstes mal ein "Druck" von meiner Lieblingsband hinten drauf. Den habe ich natürlich auch selbst gemacht. Da mir dieser Blogpost aber schon wieder zu lange wird und ich eure Aufmerksamkeit nicht verlieren will, schreibe ich über den Rest der Jacke, wie Druck, Silikon Zuckerguss und Pins bzw. Patches in den nächsten Blogpost(s) :)




29. Oktober 2015

Halloween Dekoration


Oi, oi so schnell ging es wieder - in zwei Tagen ist wieder Halloween! 
Es kommt wie jedes Jahr unverhofft und schnell, meist zu schnell um standesgemäß reagieren zu können. 
Aber dieses Jahr habe ich es wenigstens geschafft ein bisschen zu dekorieren und noch zwei Dekoartikel zu craften, die ich euch noch schnell vor Halloween posten möchte.


Und zwar habe ich diese zwei Gruselaccessoires erschaffen, die grüne Giftflasche und das löchrige Zombiezähnchen.
Ich mag total Glasflaschen oder Behälter die irgendwie was her machen und da ich hier Zuhause viel zu viel Altglas rumstehen habe kam ich auf die Idee aus einer ehemals Olivenölflasche, die ich irgendwie zu schade fand um sie weg zu schmeißen, eine Giftflasche zu bauen. 
Dafür habe ich einfach auf die Glasflasche einen Schädel mit Knochen aus Super Sculpey modelliert und dann, nach dem Trocknen, entsprechend bemalt.
Bin sehr zufrieden mit dem Endergebnis, werde wohl noch oben am Flaschenhals etwas ergänzen, wenn ich mal mehr Zeit und Muße habe, aber so kann sie erstmal bleiben.


Außerdem hab ich mir dieses Zähnchen gebaut. Es sollte ursprünglich nicht so grausam aussehen, aber es ist einfach so geworden und da wollte ich dem Schicksal nicht im Weg stehen, denn es ist ja auch extrem cool geworden. 
Der Kern besteht, wie so oft bei so großen Arbeiten, aus Alufolie, die mit Super Sculpey umschlossen wurde, gebacken und dann fertig modelliert, erneut gebacken und dann bemalt mit Acrylfarben. Vlt. mach ich noch ein paar mehr damit er nicht so einsam ist, aber wer weiß das schon ;)

Happy Halloween! Buhahaaa! :D



16. Februar 2015

Guybrush Threepwood und sein Autoscooter - Part 4


Ohje, ohje.. der Arme Guybrush musste ganz schön lange auf seine Haut warten.. aber ich war die ganze Zeit über leider nicht in der richtigen Stimmung weiter zu machen. Dafür konnte ich vor kurzem wieder den richtigen Gemütszustand aufbringen und legte los.

Falls ihr völlig den Faden verloren habt, wovon ich eigentlich rede (was ich euch nicht verdenken kann) hier die vorangegangenen Blogposts:

Teil 1
Teil 2
Teil 3

Als kleinen Erinnerungsauffrischer - ich habe vor Jahren!!.. mal damit angefangen diese Szene die ihr dort oben seht als Aktionfigur nachzubauen.
In Teil 1 habe ich den total unfertigen, verstaubten und verwahrlosten ersten Rohling, den ich schätzungsweise um 2011/12 mal so hingeklatscht habe, wieder ausgekramt um ihn ENDLICH fertigzustellen.. hust hust.. ja nun, der Autoscooter ist fertig modelliert, aber Guybrush hat immer noch kein Fleisch auf den Rippen. Da ich momentan alle liegengebliebenen Sachen abarbeite und ich auch endlich diese Figur fertig, irgendwo rumstehen haben will - ist er jetzt dran! 

Ich will jetzt gar nicht weiter abschweifen, denn ich will ja keine Zeit mehr verplempern, deshalb geht es sofort und ohne Umschweife weiter mit meinem Arbeitsprozess. Gleich gehts los, wartet.., nein ok, jetzt! -Hier:



So sieht das Ganze nach meinem letzten Stand aus. 
Autoscooter: Check!
Guybrush: Nichtsocheck



Ja, da fehlt ein bisschen was.
Aber wenigstens ist die Basis schon mal da! :D
Die Körperhaltung hat soweit schon gestimmt, allerdings musste ich noch ein bisschen hin und her biegen damit es noch besser gepasst hat und dann geht es auch schon direkt los.



Mit hautfarbenen Super Sculpey habe ich das Drahtgebilde grob umkleidet.



Sieht dann so aus. Es ging eigentlich nur darum, das die Drähte bedeckt sind und das sich nichts mehr verbiegt oder verschiebt. Nachdem die Figur so aussah kam sie erstmal für 15 Minuten bei 130°C in den Ofen.



Jetzt bekommt Guybrush etwas mehr Masse, was bei Ihm auch nicht so viel sein darf, denn er ist ja im 3. Teil von Monkey Island sehr groß und schlacksig.
Das ist die Schicht die unter die "Kleidung" kommt, also schon mal das spätere Kleidungsmodellieren vereinfacht. Freie Stellen wie der Hals und der Ausschnitt bleiben aber nach diesem Schritt so wie sie sind sichtbar.



Immer wieder eine kleine Kontrolle ob auch noch alles passt, wie viel Kleidung später noch drauf darf usw.



Madre de Dios! Sieht ein bisschen aus wie El Pollo Diablo! - ohne Federn.
Oder ein rubber chicken without a pulley in the middle.. haha.. sorry ich konnte nicht anders! :D

In dieser höchst unästhetischen Gestalt kam er wieder für 15 Minuten in den Backhofen.



Hose! 
Die Beine habe ich kräftig aufgefüttert und dann daraus die Hose modelliert.






Das rechte Hosenbein in seiner Vollendung!
Das Gleiche habe ich mit dem anderen Bein wiederholt und ihn nochmal in den Autoscooter gesetzt, damit die Hose auch nicht absteht später und er noch in den Autoscooter passt.
Danach um den Halt der Hose zu garantieren, 15 Minuten, Backofen!





Nach dem Auskühlen durften die Ärmel modelliert werden - er trägt ziemlich dicke Puffärmel oder er hat zu viel Spinat gegessen.




Hier ein bisschen, da ein bisschen.. und die Kleiderfalten nicht vergessen, damit das Hemd lebendiger wirkt.


Bevor er wieder in den Ofen gewandert ist, habe ich noch sein Logbuch modelliert, da die Ärmel darauf aufliegen und ich so das Buch noch gut einpassen konnte. Das Buch besteht aus einem rechteckigen, schmalen Klotz Super Sculpey, den ich wie ein Buch hingebogen habe und dann noch Seiten und den Buchrücken mit dem Cutter und einer Nadel gezogen habe.

So das war's erstmal für heute, der nächste Post folgt dann nächstes Jahr!
Neeein.. natürlich nicht (hoffentlich). Ich will jetzt immer mal ein Stündchen daran arbeiten und hoffe ich kann dann bald wieder berichten wie es weiter geht! Zumindest ist er schon mal zu erkennen :)

28. Januar 2015

Goldschmieden für Anfänger



Für manche Dinge braucht man einen kleinen Schupser.
So wie vor kurzem als mir mein Freund einen Goldschmiede Kurs geschenkt hat.
Der Kurs war super und hat total Spaß gemacht.
Es war ein Anfängerkurs und es ging darum nach 6 Stunden einen fertigen Ring aus Sterlingsilber am Finger zu haben. Insgesamt waren wir acht Kursteilnehmer.
Anfangs war ich wirklich nervös und hatte ein paar Bedenken, ob mir überhaupt ein schönes Ringdesign einfällt und ob ich das dann auch so super und akkurat umgesetzt bekommen würde, da ich mit so starren und wertvollem Material noch nie zuvor gearbeitet habe.
Unsere Kursleiterin hat verschiedene Bleche und Drähte aus Sterlingsilber mitgebracht und außerdem noch ein paar Steine. Je nachdem was man sich ausgesucht hat, setzte sich der Materialpreis zusammen. 
Da ich unbedingt einen Ring mit Stein wollte habe ich mir überlegt, welche Steine mir am besten gefallen (und erschwinglich sind). Besonders mochte ich einen kleinen Mondstein, der mir dann aber am Ende doch etwas zu winzig war. Daher habe ich mich für den Bergkristall entschieden, den ihr auch auf dem Foto seht. Als ich in etwa wusste was ich wollte habe ich das mit unserer Kursleiterin kurz durchgesprochen. Es war echt super sich mit ihr zu unterhalten. Sie konnte sich genau vorstellen was ich wollte und hat noch andere Vorschläge mit eingebracht, es ist wirklich schön auf Menschen zu treffen, die so eine Begeisterung und Leidenschaft für Schmuck haben und auch Wissen so toll vermitteln können!
Für meinen Ring brauchte ich ein Stück Draht ca. 2 mm Durchmesser, ein Stück Blech ca. 5 mm Breite, ein kleineres Stück Draht - ca. 1 mm Durchmesser und natürlich den Stein.
Daraus besteht der ganze Ring! 
Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, aber als kleine Erklärung wie es funktioniert beschreibe ich kurz die Arbeitsschritte.
Am Anfang werden die Drähte und das Blech alle rund gebogen - das Blech bildet später die Fassung für den Stein, also muss es um den Stein passen.
Der dünnere Draht soll den Stein von unten halten und wird in das runde Blech gelötet. Der Dicke Draht bildet den Ring und wird links und rechts vom Stein verlötet. Klingt alles ganz einfach aber zwischen diesen sehr grob umrissenen Arbeitsschritten liegen viele Arbeitsgänge wie - biegen, löten, hämmern, sägen, löten, sägen, feilen, löten...
Nach 6 Stunden war es vollbracht und mein Ring - inklusive mir - fertig!
Das Ergebnis hätte ich mir so schön niemals vorgestellt und ich bin richtig stolz auf meinen ersten Ring aus Sterlingsilber! 

Mein Fazit: Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich gerne mehr mit Edelmetallen arbeiten will und auch in Verbindung mit Polymer Clay. 
Was ich wirklich super an dem Kurs fand und auch so nicht erwartet hätte, war das wirklich jeder einen individuellen Ring am ende des Kurses hatte. Man konnte wirklich machen was man wollte und was die zeitliche Begrenzung des Kurses hergab. War bestimmt nicht mein letzter Kurs :)

Vielen Dank nochmal an die sympatische und geduldige Kursleiterin Susanne, es war wirklich sehr toll! Hier ist ihre Website falls ihr auch auf den Geschmack gekommen seid.







26. Januar 2015

Frosting Pipe DIY Project - Fertig!


Hier wie versprochen, mein fertiges Zuckergussrohr in seiner vollen Pracht!
Das kleine Klebeproblem konnte ich lösen, indem ich einen Lösungsmittel freien Baukleber verwendet habe, der braucht ca. 24 Stunden um richtig durchzuhärten - umso besser, denn als ich mit dem Heißkleber gearbeitet habe hatte ich nicht so viel Zeit nochmal etwas nachzubessern und es hat auch nicht so gut gehalten. Jetzt sitzt das Rohr bombenfest in seiner Halterung und es hält auch an der Wand!
Für die Wandhalterung habe ich in die Wandplatte einfach ein Loch reingeschnitzt, dass ca. so groß ist vom Durchmesser her wie der Nagel an dem es halten soll. Dann habe ich von diesem Loch aus, nach oben ausgehend, noch eine Rille ausgeschnitten die nur die Breite des Nagelschaftes hat. 
Der Nagel wird also von unten nach oben durch die Rille geführt und sitzt dann fest am oberen Ende, da nur der Nagelkopf durch das untere Ende passt.
Verstärkt habe ich die Aufhängung mir Wrobla, weil die Wandplatte ja nur aus Kapa Line besteht. Es hält und ich hoffe sehr, dass es nachts nicht irgendwann mal einen Schlag gibt und die ganze Pracht auf dem Boden liegt! :D

Hier noch ein paar mehr Fotos aus verschiedenen Perspektiven.
Auf dem letzten Bild einfach die Unordnung ignorieren ;)


Hier findet ihr alle Arbeitsschritte:

Teil1
Teil2
Teil3
Teil4




21. Januar 2015

Frosting Pipe DIY Project - Vier, Ende in Sicht


Weiter geht's heute mit Teil 4 meiner Zuckerguss-Rohr-Unternehmung.
Es war schon ein kleines Martyrium die Farbe wieder komplett ab zubekommen, die sich im dritten Teil wieder von dem Tropfen löste.
Schleifen war angesagt! Uar!
Nachdem auch der letzte Fetzen rosa Farbe verschwunden war, habe ich dem Rohr eine Tüte übergezogen und mit Gummis verschlossen, damit auch ja keine Farbe durchdringt. Hat leider nicht ganz funktioniert, aber der Schaden war später leicht zu bereinigen und die Farbe musste nur ein wenig nachgebessert werden.




Als das Rohr schön verpackt war, habe ich den Zuckergusstropfen mit einer Grundierung besprüht. Gibt es in Spraydosen in Baumarkt und hätte ich natürlich schon vor der rosa Farbe auftragen sollen. Aber jetzt weiß ich es ja! :D


Nach dem Trocknen habe ich den Tropfen dann mit Rosa Acrylfarbe angemalt und siehe da - es hält! Wunderbar. Hinzu kommen die bunten Zuckerstreusel. Die habe ich ganz einfach mit Sekundenkleber auf dem Tropfen verteilt.
Sieht ja schon mal sehr gut aus!



Im Anschluss daran habe ich Röhre, Tropfen und Wandplatte komplett mit Klarlack überzogen, damit die Farbe auch wirklich schön hält und auch glänzt.


Zu guter letzt kommt alles zusammen was zusammen gehört. Die Wandplatte habe ich mit Heißkleber an die Röhre geklebt, aber der hält überhaupt nicht, deswegen muss ich mir noch etwas überlegen. 
Ansonsten ist mein kleines, großes Frosting-Röhren-Bastel-Projekt hiermit weitestgehend beendet. Ich werde jetzt noch nach einem besseren Kleber suchen und dann nochmal ein paar schöne Fotos machen und sie hier posten.

Hier findet ihr alle vorangegangenen Schritte:

Teil1
Teil2
Teil3


Das fertige Rohr gibt es hier!



14. Januar 2015

Kristallring


Und wieder ein kleines Experiment. 
Ihr kennt es, denn man sieht es häufig - diesen mega Kristallschmuck in allen möglichen Varianten. Ich muss sagen mir gefällt dieser Schmuck ja richtig gut und ich hatte mich schon vor ein paar Monaten mal an einem anderen Ring probiert, aus dem einzelne Kristalle raus stehen.
Ich wollte einen Ring der wirklich etwas steiniges hat, so als wäre er mal eben aus einem Stück Druse gemacht worden und mit etwas Silber übergossen, aber natürlich auf eine künstliche Art. Das ist nun bei meinem Experiment raus gekommen. 
Es ist schon ein bisschen aufwendiger, denn der Ring muss mehrmals gebacken werden. Erst die Kirstalle, dann kommen die Kristalle in den Ring, dann kommt das Silberne drauf und wieder backen. Aber es hat wirklich Spaß gemacht daran zu arbeiten und er gefällt mir sehr gut.
Der Ring ist wieder massiver da, wie schon im vorherigen Post beschrieben, Ringe aus Fimo oder generell Polymer Clay schwierig sind - nicht wegen der Herstellung, obwohl da eigentlich auch, aber viel mehr wegen der Haltbarkeit im alltäglichen Gebrauch. Deswegen - MASSIV!
Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, mir gefällt der Ring sehr, deshalb nicht lange überlegen wenn ihr ihn wollt, sonst behalte ich dieses Prachtstück noch selbst :D

Er gesellt sich zu der Einzelstückkollektion und ist derzeit daher nur in einer Größe von 16.5mm erhältlich. Falls ihr ihn unbedingt aber haben wollt und es ist nicht eure Größe, schreibt mich einfach an und wir machen was klar ;)

Jetzt aber schnell zu Etsy



17. Dezember 2014

Frosting Pipe DIY Project - Die Dritte


Weiter geht's mit Teil 3 von Anni's großem Bastelabenteuer.
Hier nochmal Teil 1 und Teil 2 für alle die später zugeschaltet haben.

Röhre und auch Röhrenhalterung, sind mittlerweile schwarz grundiert und silber gehighlighted?! Ihr wisst schon. 
Dabei ist das Auftragen von Silber Geschmacksache. Trägt man mehr auf, wird es heller, trägt man weniger silberne Acrylfarbe auf bleibt es dunkler, da die Grundierung ja schwarz ist.
Ich habe immer mal wieder etwas überstrichen, wenn es mir nicht gefallen hat und teilweise Glanzsstellen erzeugt, durch hellere Stellen mit mehr Silber.
Und mit auftupfen von Schwarz auch mal dunklere Stellen, die dann schmutzig wirken, was ich ganz cool finde.

Auf dem Foto seht ihr außerdem, dass ich noch Nieten aus Fimo modelliert habe (rechts unten)



Inzwischen habe ich auch das Frosting angemalt (dummer Fehler, mehr dazu weiter unten) in einem schönen, cremigen pink. Nom, nom.
Die Nieten und Zuckerstreusel sind auch mittlerweile angemalt.




Achtung Premiere!
Mein Ventil, dass ich euch bereits im Post vorher gezeigt habe, braucht natürlich noch ein Band.. äh Schließband.. hmm.. keine Ahnung wie man so etwas nennt und ob es Anatomisch korrekt ist, aber es würde dumm aussehen wenn ich es einfach auf das Rohr setzen würde.. - deshalb dieses Band. 
Und Premiere deshalb weil es aus Wrobla besteht.. muahaha!
Damit habe ich zuvor nie gearbeitet, ich kenne es nur von den ganzen Cosplayern, die ihre Rüstungen daraus bauen.
Mein Freund hatte sich mal so einen Bogen gekauft und da durfte ich mir etwas abschneiden.
Ich habe einfach zwei Streifen mit dem Cutter ausgeschnitten, übereinander gelegt und mit einem Heißluftföhn erhitzt, vorsichtig angedrückt damit es verklebt und kurz kalt werden lassen. Hat wunderbar zusammengeklebt.
Danach wieder erhitzt und um die Röhre gelegt wie ich es gerne haben will, Enden überlappt, kalt werden lassen und fertig!


Jetzt wurde es schwer handwerklich, denn ich habe mir von meinem Freund, dem alten Pornowerkzeugkönig, die Bohrmaschine stibitzt, den dicksten Bohrer, eingespannt und losgebohrt. Natürlich nicht einfach so aus Spaß, sondern an diese Stelle kommt mal das Ventil.
Mit dem Dremel (wieder vom König ) habe ich das Loch erweitert, bis das Ventil gepasst hat.



Ist es nicht wunderprächtig?



Zwischenzeitlich habe ich mal die angemalten Fimo Nieten auf die Grundplatte geklebt.



Hier ist der ehemals braune Wroblastreifen von vorhin, nur in schön angemalt.



Argh.. und hier mein Ärgernis zum Schluss. Die pinke Acrylfarbe hat leider nicht auf dem Gipsuntergrund gehalten und ich konnte die Farbe wirklich in großen Fetzen wieder abziehen! Ich musste alles abziehen und wieder abschleifen.. uarr..!
Aber ansonsten bin ich schon sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Beim nächsten Mal hält dann auch hoffentlich die Farbe auf dem Frosting!



Das fertige Rohr gibt es hier!